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Die Aussichten in der Wissenschaft Fuß zu fassen

Es gibt Artikel, von denen wird man hart und unvorbereitet mit einer Erkenntnis erwischt, die man eigentlich lieber nicht hätte wissen wollen. Vor einigen Tagen passierte mir genau das in der Bahn mit einem Artikel von “Astrodicticum Simplex” Florian Freistätter bei den Science Blogs: Kein Platz für junge Wissenschaftler.

Post Privacy, Datenschutz und ein Gespräch im Funkhaus

Ich habe gestern den Podcast der Funkhausgespräche bei WDR5 gehört, der Titel der Folge war “Facebook, Google, Staat & Co. - Wie viel Privatsphäre brauchen wir?”. Es diskutierten Julia Schramm, Constanze Kurz  und Michael Kretschmer

Eine der Kernfragen, und der zentrale Konflikt zwischen Constanze Kurz und Julia Schramm war die Frage nach Nutzen und Risiko von persönlichenm freigegebenen Daten. Wie zu erwarten, bezog Julia Schramm die, etwas überspitzte, Position, dass man im Grunde persönliche Daten ungefiltert freigeben könne.

ASMS 2011 - Teil 2

Erster Tag ASMS Meeting. Wetter: unangenehm warm und schwül.

ASMS 2011 - Teil 1

Wie jedes Jahr nehmen wir am Jahrestreffen der ASMS, der American Society of Mass Spectrometry, teil. Dieses Jahr findet die Konferenz in Denver, Colorado, statt und ich will dieses Jahr die Veranstaltung im Blog begleiten. 

Wir sind wohlbehalten in der (sehr schönen) Unterkunft angekommen. Allerdings habe ich Mühe selbst diese kurzen Zeilen überhaupt noch zu schreiben,  da ich inzwischen 25 Stunden wach bin, die Nacht vorher auch schon nicht gut geschlafen und insgesamt 13 Stunden Flug hinter mir habe. 

In den nächsten Tagen werde ich dann direkt von der Konferenz selbst schreiben, sofern das WLAN das dieses Jahr mitmacht. Ich hoffe auf interessante, spannende und lehrreiche Tage in Denver. 

Wie man eine Professur bekommt

Ich habe in den (englischsprachigen) Discover Blogs einen interessanten Artikel von Sean Carrol gefunden, in dem thematisiert wird, wie man seine Chancen eine Professur zu bekommen verbessern kann. 

Im Wesentlichen lässt sich das auf “tue nichts öffentlich sichtbares was nicht Forschung ist” herunterbrechen. Natürlich ist das seine persönliche Meinung, die auch nur die Situation in den USA widerspiegelt, aber wenn das auch nur teilweise zuträfe fände ich das ziemlich frustrierend. Um dem gerecht zu werden, müsste ich mit fast allen meinen Aktivitäten im Netz unter meinem Namen aufhören, entgegen meiner festen Überzeugung, dass öffentliche Kommunikation, auch mit der Welt außerhalb der Wissenschaft, etwas Positives und Sinnvolles ist.

Chemie kann auch anders sein

Fast jeder hat sofort eine klischeehafte Vorstellung vom Berufsleben eines universitär arbeitenden Chemikers: Kittel, meist verschmutzt und löcherig, Schutzbrille, Handschuhe, im Labor stehend; Das Labor angefüllt mit Glasgeräten: Reagenzgläser, Erlenmeyerkolben, Rundkolben, Rückflusskühler, Destillationskolonnen; Es raucht und kocht im Abzug, bunte Flüssigkeiten fließen durch Glasrohre, es stinkt und regelmässig steht irgendwas in Flammen.

Der Rücktritt

Der Rücktritt von Herr zu Guttenberg war die einzig mögliche und aus meiner Sicht selbstverständliche Konsequenz aus der Dissertations-Affäre. 

Das er aber so lange für diese längst überfällige Entscheidung gebraucht und selbst bis in seine Abtritts-Rede nicht die gebotene Demut an den Tag gelegt hat, wirft ein bezeichnendes Licht auf unseren ehemaligen Bundes-Verteidigungsminister. 

Herr Guttenberg und die Dissertation

Im Grunde ist schon fast alles zu Karl-Theodor zu Guttenberg gesagt. Er hat ganz offensichtlich bei seiner Dissertation plagiiert, wollte dies zunächst als kleinen “Fehler” der jedem mal passieren könne herunterspielen und hat jetzt in einer betont großen und medienwirksamen Geste seinen Doktortitel “zurückgegeben”. 

Das was mich persönlich dabei ganz besonders ärgert, ist nicht die Tat an sich, sondern seine Reaktion nachdem er ertappt wurde und die öffentliche Reaktion darauf. 

Dass seine Parteikollegen die Sache herunterspielen und zu einer Bagatelle stilisieren wollen, kann ich nachvollziehen, aber dass man offenbar eine (zumindest gefühlte) Mehrheit der Bevölkerung gegen sich hat, wenn man sagt was Herr Guttenberg ist, nämlich ein wissenschaftlicher Betrüger, kann ich nicht verstehen. 

Das ideale Dokumentations-Tool

Das ideale digitale Dokumentationswerkzeug für die wissenschaftliche Arbeit in meiner idealen Welt wäre 

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