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ASMS 2011 - Teil 2

Erster Tag ASMS Meeting. Wetter: unangenehm warm und schwül.

ASMS 2011 - Teil 1

Wie jedes Jahr nehmen wir am Jahrestreffen der ASMS, der American Society of Mass Spectrometry, teil. Dieses Jahr findet die Konferenz in Denver, Colorado, statt und ich will dieses Jahr die Veranstaltung im Blog begleiten. 

Wir sind wohlbehalten in der (sehr schönen) Unterkunft angekommen. Allerdings habe ich Mühe selbst diese kurzen Zeilen überhaupt noch zu schreiben,  da ich inzwischen 25 Stunden wach bin, die Nacht vorher auch schon nicht gut geschlafen und insgesamt 13 Stunden Flug hinter mir habe. 

In den nächsten Tagen werde ich dann direkt von der Konferenz selbst schreiben, sofern das WLAN das dieses Jahr mitmacht. Ich hoffe auf interessante, spannende und lehrreiche Tage in Denver. 

Wie man eine Professur bekommt

Ich habe in den (englischsprachigen) Discover Blogs einen interessanten Artikel von Sean Carrol gefunden, in dem thematisiert wird, wie man seine Chancen eine Professur zu bekommen verbessern kann. 

Im Wesentlichen lässt sich das auf “tue nichts öffentlich sichtbares was nicht Forschung ist” herunterbrechen. Natürlich ist das seine persönliche Meinung, die auch nur die Situation in den USA widerspiegelt, aber wenn das auch nur teilweise zuträfe fände ich das ziemlich frustrierend. Um dem gerecht zu werden, müsste ich mit fast allen meinen Aktivitäten im Netz unter meinem Namen aufhören, entgegen meiner festen Überzeugung, dass öffentliche Kommunikation, auch mit der Welt außerhalb der Wissenschaft, etwas Positives und Sinnvolles ist.

Chemie kann auch anders sein

Fast jeder hat sofort eine klischeehafte Vorstellung vom Berufsleben eines universitär arbeitenden Chemikers: Kittel, meist verschmutzt und löcherig, Schutzbrille, Handschuhe, im Labor stehend; Das Labor angefüllt mit Glasgeräten: Reagenzgläser, Erlenmeyerkolben, Rundkolben, Rückflusskühler, Destillationskolonnen; Es raucht und kocht im Abzug, bunte Flüssigkeiten fließen durch Glasrohre, es stinkt und regelmässig steht irgendwas in Flammen.

Herr Guttenberg und die Dissertation

Im Grunde ist schon fast alles zu Karl-Theodor zu Guttenberg gesagt. Er hat ganz offensichtlich bei seiner Dissertation plagiiert, wollte dies zunächst als kleinen “Fehler” der jedem mal passieren könne herunterspielen und hat jetzt in einer betont großen und medienwirksamen Geste seinen Doktortitel “zurückgegeben”. 

Das was mich persönlich dabei ganz besonders ärgert, ist nicht die Tat an sich, sondern seine Reaktion nachdem er ertappt wurde und die öffentliche Reaktion darauf. 

Dass seine Parteikollegen die Sache herunterspielen und zu einer Bagatelle stilisieren wollen, kann ich nachvollziehen, aber dass man offenbar eine (zumindest gefühlte) Mehrheit der Bevölkerung gegen sich hat, wenn man sagt was Herr Guttenberg ist, nämlich ein wissenschaftlicher Betrüger, kann ich nicht verstehen. 

Das ideale Dokumentations-Tool

Das ideale digitale Dokumentationswerkzeug für die wissenschaftliche Arbeit in meiner idealen Welt wäre 

58th ASMS Meeting

Nach längerer Pause (immer viel zu tun) melde ich mich endlich mal wieder zurück, allerdings nur mit einer Ankündigung. Sofern die diversen Vulkane auf Island uns gnädig gestimmt sind, werden wir am Freitag in die USA zum jährlichen ASMS Meeting fahren.

Was kann man veröffentlichen?

Wissenschaft basiert auf offener und freier Kommunikation. Zentrales Element ist die Veröffentlichung in einem Fachmedium, ihr Zeitpunkt und ihre Form. Das Ziel ist, ein interessantes Forschungsergebnis vor allen anderen an möglichst prominenter Stelle zu veröffentlichen.

Master-Th.: Räumliche Ionenakzeptanz Verteilungen (DIA) in der Atmospheric Pressure Laser Ionization Mass Spectrometry (APLI-MS)

Ich möchte hier meine Master Arbeit mit dem Titel “Räumliche Ionenakzeptanz Verteilungen (DIA) in der Atmospheric Pressure Laser Ionization Mass Spectrometry (APLI-MS)”, welche im Frühjahr 2009 im Fachbereich Physikalische Chemie der Universität Wuppertal erstellt wurde, allen Interessierten zur Verfügung stellen.

Moativation und Zielsetzung der Arbeit

Bachelor Thesis "Bestimmung von Ionenakzeptanzverteilungen in der APLI-MS"

Ich möchte hier meine Bachelor Arbeit mit dem Titel "Bestimmung von Ionenakzeptanzverteilungen in der Atmospheric Pressure Laser Ionisation Mass Spectrometry (APLI-MS)", welche im Herbst 2006 im Fachbereich Physikalische Chemie der Universität Wuppertal erstellt wurde, allen Interessierten zur Verfügung stellen.

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