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Chemie kann auch anders sein

Fast jeder hat sofort eine klischeehafte Vorstellung vom Berufsleben eines universitär arbeitenden Chemikers: Kittel, meist verschmutzt und löcherig, Schutzbrille, Handschuhe, im Labor stehend; Das Labor angefüllt mit Glasgeräten: Reagenzgläser, Erlenmeyerkolben, Rundkolben, Rückflusskühler, Destillationskolonnen; Es raucht und kocht im Abzug, bunte Flüssigkeiten fließen durch Glasrohre, es stinkt und regelmässig steht irgendwas in Flammen.

Der Rücktritt

Der Rücktritt von Herr zu Guttenberg war die einzig mögliche und aus meiner Sicht selbstverständliche Konsequenz aus der Dissertations-Affäre. 

Das er aber so lange für diese längst überfällige Entscheidung gebraucht und selbst bis in seine Abtritts-Rede nicht die gebotene Demut an den Tag gelegt hat, wirft ein bezeichnendes Licht auf unseren ehemaligen Bundes-Verteidigungsminister. 

Herr Guttenberg und die Dissertation

Im Grunde ist schon fast alles zu Karl-Theodor zu Guttenberg gesagt. Er hat ganz offensichtlich bei seiner Dissertation plagiiert, wollte dies zunächst als kleinen “Fehler” der jedem mal passieren könne herunterspielen und hat jetzt in einer betont großen und medienwirksamen Geste seinen Doktortitel “zurückgegeben”. 

Das was mich persönlich dabei ganz besonders ärgert, ist nicht die Tat an sich, sondern seine Reaktion nachdem er ertappt wurde und die öffentliche Reaktion darauf. 

Dass seine Parteikollegen die Sache herunterspielen und zu einer Bagatelle stilisieren wollen, kann ich nachvollziehen, aber dass man offenbar eine (zumindest gefühlte) Mehrheit der Bevölkerung gegen sich hat, wenn man sagt was Herr Guttenberg ist, nämlich ein wissenschaftlicher Betrüger, kann ich nicht verstehen. 

Das ideale Dokumentations-Tool

Das ideale digitale Dokumentationswerkzeug für die wissenschaftliche Arbeit in meiner idealen Welt wäre 

Die Schonungslosigkeit der Zahlen

Die Welt ist asymmetrisch und das Netz macht das für jeden erfahrbar. Der vielbeschworene Informations-Overkill ist für jeden offensichtlich, der sich im Netz bewegt.

Closed Access im Alltag

Durch den Artikel im Fischblog bin ich mal wieder auf nach wie vor schwelende Thema “open access” gekommen und wollte dazu mal eine kleine Beobachtung aus dem grauen Forscheralltag darstellen. 

Ein Picomol ist nicht viel: Nachweisgrenzen

Chemiker benutzen sehr oft das Mol als Einheit. Ein Mol ist einfach eine Anzahl von etwas, meist Teilchen wie Moleküle oder Atome. Ein Mol sind rund 6*1023  Stück von irgendetwas, was unvorstellbar viel ist. Ein Liter Wasser  enthält 55.5 mol bzw.

Netaudio Links 001

Und nochmal ein wenig Nachschub was Netaudio / Netlabel Links betrifft:

58th ASMS Meeting

Nach längerer Pause (immer viel zu tun) melde ich mich endlich mal wieder zurück, allerdings nur mit einer Ankündigung. Sofern die diversen Vulkane auf Island uns gnädig gestimmt sind, werden wir am Freitag in die USA zum jährlichen ASMS Meeting fahren.

Chemtrails - eine weitere Verschwörungstheorie

Ich möchte mich mit einer der, in meinen Augen offensichtlich unsinnigen, Verschwörungstheorien beschäftigen, welche mein Fach sogar im Namen trägt: Den so genannten Chemtrails.

Kleines Update

Ich habe die Webseite erfolgreich auf Drupal 6 geupdated und nebenbei auch einige kleine Reparaturen am Menusystem vorgenommen.

Netaudio Links 000

Hier mal meine gesammelten getwitterten netaudiolinks (alles Creative Commons / Netlabel Kram):

Fermats letzter Satz von Simon Singh

Kennt wahrscheinlich jeder Interessierte eh schon, da es schon über 10 Jahre alt ist, aber ich hab "Fermats letzter Satz" jetzt erst gelesen.

Geschildert wird die Geschichte des letzten Satzes von Fermat und seines Beweises durch Andrew Wiles.

Chaosradio Express

Nur kurz am Rande:

Vielen Dank an Tim Pritlove für Chaosradio Express!

Folge 147 ist wirklich wieder eine wahre Bereicherung für die Wissenschaftskommunikation.

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